Über uns

Die Musikatzen (gegründet 2009) sind eine Blasmusik-Formation bestehend aus 13 Musikern und einem Tontechniker. Ihr Ziel war von Anfang an sich ihrer gemeinsamen Leidenschaft – der böhmisch-mährischen Blasmusik – zu widmen und diese in größtmöglicher Perfektion darzubieten.
Durch zahlreiche Einflüsse der einzelnen Musiker fanden jedoch sehr bald Arrangements unterschiedlichster Genres ihren Weg ins Repertoire der “Katzen”.
Somit ergibt sich ein vielseitiger Mix aus Märschen, Polkas, Walzer, Soli und markanten Stücken aus Pop, Rock, Metal, Filmmusik uvm., die seitdem bei Auftritten der Musikatzen zu hören sind.
Durch Arrangements von Simon Winbeck und Sebastian Höglauer konnte ein unverkennbarer Sound und Stil kreiert werden
Zwei der mittlerweile drei Tonträger wurden unter der Regie von Matthias Hoffmann selbst produziert und vertrieben, worauf die Kapelle besonders stolz ist.

ACHTUNG!!! Wer diesen Beitrag liest begibt sich in dringende Gefahr sein geschichtliches Grundwissen versehentlich zu erweitern.
Gewidmet ist dieser Beitrag allen, die wir in der Vergangenheit und in der Zukunft mit unserem nicht eindeutig definierten Bandnamen enttäuscht und in die Irre geführt haben. Wenn wir zu Auftritten erscheinen ist eine der am häufigsten gestellten Fragen von Veranstalter oder Gast..(Zitat): “Musikatzen?? Wo san nachad de ganzn geiln Weiber??” (Zitat Ende)
Um dieses Missverständnis ein für allemal aus der Welt zu schaffen, haben wir keine Mühen gescheut und eine nette junge Dame beauftragt über die geschichtlichen Hintergründe unseres Bandnamens zu recherchieren.

Höret, höret!

Der Bandname der Musikatzen rührt auf die lange Tradition der Katzenmusiken zurück.
Während der europaweiten Revolution im Frühjahr 1848 traten nach Einbruch der Dunkelheit die unzufriedenen Massen mit Gesichtsbemalung und Masken zusammen, um den herrschenden Obrigkeiten ihren Unmut über die politischen und sozialen Verhältnisse kund zu tun. Ein größerer Pöbelhaufen zog dann vor die Häuser staatlicher Funktionsträger und städtischer Honoratioren und ließen ihrem Zorn in Form von Geschrei, Lärm, Pfiffen und lautem Gesang freien Lauf. Die treffende Beschreibung dieser plebejischen Sozialschicht lautet „triebhaft, irrational, massenhaft, spontan, chaotisch und frech“. Die Protestform weitete sich von Frankreich kommend, hier mit dem Namen „Charivari“, über England – betitelt mit „rough music“ – bis nach Italien („Scampanati“) und ganz Europa aus. Im Sommer 1848 kann man von einem regelrechten „Katzenmusikfieber“ sprechen. Fasst man den Begriff des Festes in weiter Form, so kann man Katzenmusiken der Festkultur der Unterschichten subsumieren.

Wir entschuldigen uns hiermit nochmals, das wir aktuell nur eine amtlich geführte geile Katze auf der Bühne präsentieren können. Falls wir selbst durch diesen Beitrag die oben genannten Missverständnisse nicht aus der Welt schaffen können, sehen wir uns gezwungen unseren Bandnamen in
“Joachim Winbeck und seine Freunde der Blaskapelle Pro Musikatznanka” zu ändern.

Eure (noch) Musikatzen 😉